Besichtigung des Essener Domschatzes
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Anders als Kunstwerke, die stets in Sammlungen und Museen ausgestellt waren, sind die Objekte des Essener Domschatzes von Grund auf "Gebrauchsgegenstände". Sie dienten über Jahrhunderte hinweg der Liturgie oder waren mobile Ausstattungsstücke der Kirchen.
Sie waren so im Laufe der Zeit verschiedenen klimatischen und konservatorischen Bedingungen ausgesetzt, die Spruren hinterließen. Das Essener Domkapital hat bei seiner Gründung 1959 die Pflicht übernommen, dieses kulturelle Erbe für die Zukunft zu bewahren.
Die Essener Schätze, vor allem die Goldene Madonna, haben in den vergangenen Jahrzehnten dazu beigetragen, dass die hier lebenden Menschen verstärkt ein "Mittelalter in Ruhrgebiet" wahrgenommen haben. Der Domschatz ist Zeuge dieser Vergangenheit in der Region.
Zugleich sind die zahlreichen kostbaren Kunstwerke des Domschatzes über Essen und NRW hinaus eine bekannte Größe und bilden in der Einzigartigkeit Ihres Bestandes einen der bedeutesten Kirchenschätze Europas.
Hiervon konnten sich auch die 11 Teilnehmer bei der Besichtigung am Freitag, den 21.08.2009 überzeugen. Wir danken Herrn Rainer Teubner für die ausgesprochen interssante Führung.
 








